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Beste Trainingsbedingungen im Paralympischen Trainingszentrum in Cottbus

05.10.2016

Berufsbildungswerk Sachsen, Olympiastützpunkt Cottbus und Behindertensportverband vereinbaren einen Kooperationsvertrag zur besseren beruflichen Ausbildung von paralympischen Sportler

Von links: Dr. Hans-Jochen Seidel, Geschäftsführer der Berufsbildungswerk Sachsen GmbH; Andreas Gerlach, Vorsitzender des Olympiastützpunkt-Trägervereins und Vorstandsvorsitzender des Landessportbundes Brandenburg; Hans-Jörg Michels, Präsident des Brandenburgischen Behindertensportverbandes

Am 4. Oktober 2016 hat die Stadt Cottbus ein Paralympisches Trainingszentrum eröffnet, das erste im Land Brandenburg. Das Berufsbildungswerk Sachsen mit seiner Filiale in Cottbus ist Kooperationspartner.

Mit dem Paralympischen Trainingszentrum verbessern sich die Trainingsbedingungen und die physiotherapeutische Betreuung für die Sportler mit Behinderung deutlich. Jetzt sind Trainings-, Sanitärräume, Physiotherapie und Trainerraum unter einem Dach – das ist laut Ralf Paulo, Trainer des Behindertensportverbandes Brandenburg, für die paralympischen Sportler besonders wichtig. Alle Räume sind dank großer Fenster hell und freundlich – und natürlich barrierefrei. Das Para-Trainingszentrum ist räumlich und organisatorisch an den Olympiastützpunkt Cottbus angegliedert.

Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, freute sich, dass paralympische und olympische Sportler in Cottbus zusammen trainieren können. Er zeigte sich beeindruckt, wie in Cottbus Herzblut, Engagement und Fachwissen zusammenspielen.

Bei der symbolischen Einweihung haben u.a. Dr. Martina Münch, Brandenburgs Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Friedhelm Julius Beucher vom Deutschen Behindertensportverband und Holger Kelch, Oberbürgermeister der Stadt Cottbus das rote Band durchschnitten.

1,8 Millionen Euro hat der Umbau gekostet. Finanziert wurde das Paralympische Trainingszentrum durch Bundesmittel, das Land Brandenburg und die Stadt Cottbus.

 

Cottbus Stadt des Sports

Dass Cottbus den Titel Sportstadt zu Recht trägt, zeigt die Teilnahme von 13 Cottbuser Sportler bei den Paralympischen und Olympischen Spielen in Rio. Vier Medaillen haben sie für den Olympiastützpunkt Brandenburg mit in die Lausitz gebracht.

Im Rahmen der Eröffnung wurde Cottbus auch als Landessieger im Wettkampf Sportlichste Stadt Brandenburgs ausgezeichnet.

Kooperationsvereinbarung für bessere berufliche Chancen

Das Trainingszentrum verbessert nicht nur die sportlichen Rahmenbedingungen für die Athleten, es sollen auch bessere Ausbildungsbedingungen für die Sportler geschaffen werden. Deswegen haben der Olympiastützpunkt Cottbus, der Behindertensportverband Brandenburg und das Berufsbildungswerk Sachsen eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel ist es, den Sportlern eine duale Karriere im Spitzensport und Beruf zu ermöglichen.

Seit 2007 absolvieren regelmäßig junge Behindertensportler eine Berufsvorbereitung oder Berufsausbildung in unserem BBW in Cottbus.